Horstmar „Entlang der Burgmannshöfe“

Sendenhof und Schlosstor

Der Rundgang durch die Altstadt möchte das mittelalterliche Horstmar präsentieren. Im Fokus stehen die noch erhaltenen Burgmannshöfe. Der Kurs ist knapp zwei Kilometer lang und leicht begehbar.
Startpunkt ist am Kirchplatz, dem mittelalterlichen Zentrum kirchlicher und weltlicher Macht. Die gotische Hallenkirche St. Gertrudis, mit deren Bau im 14. Jahrhundert begonnen wurde, ist das älteste bauliche Zeugnis der Stadt. An der Ecke Kirchplatz /Münsterstraße steht das Historische Rathaus, in welchem seit Jahrhunderten der Stadtrat tagt. Von dort geht es weiter in die Königstraße. Hier befindet sich das im klassizistischen Stil errichtete Haus „Eichenwald“. Das denkmalgeschützte Gebäude erinnert an das traurige Schicksal der früheren jüdischen Besitzerfamilie. An der Kreuzung Königstraße / Überwasserstraße / Südring liegt das Haus des Glasmalers Becks aus dem 19. Jahrhundert.
Der Rundweg folgt nun dem Südring bis zum idyllischen, ummauerten Bürgerpark, in welchem noch ein Teil der Stadtbefestigung (Binnenwall) zu sehen ist. Vom Bürgerpark gut sichtbar ist der benachbarte Borchorster Hof, der älteste der noch erhaltenen Burgmannshöfe. Seine heutige Gestalt erhielt er im 16. Jahrhundert. Ein Stück weiter an der Ecke Südring / Schöppinger Straße befindet sich der ehemalige Valkenhof, heute ein neoklassizistisches Gebäude.
Der Rundgang quert die Schöppinger Straße und folgt der Krebsstraße. Ein Torpeiler erinnert an den abgebrochenen Krebshof. Wie alle Burgmannshöfe war auch er Teil der Stadtbefestigung. Weiter geht es rechts in die Gossenstraße zum Merveldter Hof, der weitgehend originalgetreu restauriert wurde. Ein Stück weiter erinnert eine Gedenktafel in der Gossenstraße an die in der Pogromnacht 1938 zerstörte jüdische Synagoge.
An der Ecke Gossenstraße / Schlossstraße liegt der Sendenhof, errichtet im 18. Jahrhundert auf wesentlich älteren Gewölbekellern. Das angebaute Schlosstor stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist einzigartig im Kreis Steinfurt. Es ist das älteste noch erhaltene Stadttor. Über eine Zugbrücke führte der Weg durch dieses Tor zur etwa 500 Meter entfernten Burg. Errichtet im 13. Jahrhundert war die Burg bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg (1635) Verwaltungssitz des Fürstbischöflichen Amtes Horstmar. Erläuterungen gibt eine Infotafel am ehemaligen Burggelände.
Nun geht es den Burgweg zurück und links in den Stadtwall. An der rechten Seite steht die im 19. Jahrhundert errichtete Gerberei Vill. Am Ende des Stadtwalls ist noch das ehemalige, 1889 erbaute Krankenhaus St. Gertrudis zu sehen. Der Rundweg führt weiter zum Münsterhof an der gleichnamigen Straße. Durch das Münstertor gelangt man mit Blick auf das Historische Rathaus zurück zum Ausgangspunkt am Kirchplatz.

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